| Frauen-Gedenk-LabyrinthDas Frauen-Gedenk-Labyrinth - ein Projekt zu Ehren großer Frauen der Geschichte. Das Frauen-Gedenk-Labyrinth wurde von der Züricher Künstlerin Agnes Barmettler nach einer Idee der Frankfurter Frauenforscherin und Tanzpädagogin Dagmar von Garnier konzipiert und realisiert. Der weltweit verbreitete, klassische Labyrinthweg - der als Bild für das Leben und die Suche nach Sinn gilt - ist entgegen allgemeiner Auffassung kein Irrweg, sondern führt in 7 Umgängen zuverlässig zur Mitte und wieder zurück zum Ausgang. Im Frauen-Gedenk-Labyrinth mit seinen 28 Metern wird diese uralte Wegform durch 1000 flache Steine aus Rheinquarzit vorgegeben. 486 der 1000 Steine tragen bereits den Namen einer Frau der Geschichte, darunter Königinnen und Landfrauen, Unternehmerinnen und Arbeiterinnen, Forscherinnen und Künstlerinnen, Frauen, die man als Hexen verbrannt hat oder die beispielhaft für den Holocaust und den Widerstand im 2. Weltkrieg stehen. |
| Gernot CandoliniGernot Candolini (*1959) lebt mit seiner Familie in Innsbruck. 1992 ist er mit dem Labyrinth als altem Symbol vieler Kulturen in Berührung gekommen. Während ausgiebiger Reisen zu den Labyrinthen in Europa sammelte er Hintergrundinformationen zusammen. Sein Wissen und seine Erfahrungen mit dem Labyrinth versucht Candolini in seinen Büchern, Vorträgen und Seminaren umzusetzen. Gernot Candolini geht es in seinen Arbeiten und Projekten immer um möglichst ganzheitliche Erfahrungen, die im Respekt vor jedem Menschen und seinen Begabungen begründet sind. Aus dieser Motivation hat er in Innsbruck mit anderen Familien eine Montessorischule begründet, in der er auch unterrichtet. |